Ein starkes Team: (von links) Annika Schulze Kalthoff, Carla Weiser, Laurine Chauveau, Jana Riermann, Maike Schulenkorf, Larissa Boom und Fenja Telger belegten mit der LG Rosendahl Rang zwei beim Coesfelder Mannschaftspokal. Foto: Ingo Röschenkemper

Leichtathletik: Prima Leistungen beim Coesfelder Mannschaftspokal / Französin holt wichtige Punkte

Allgemeine Zeitung ROSENDAHL. Mit einer tollen Mannschaftsleistung schafften die U 18-Mädels der LG Rosendahl bei Coesfelder Mannschaftspokal trotz bescheidener Wetterbedingungen den Sprung auf den Silberrang hinter dem LC Adler Bottrop und vor der LG Coesfeld. Dabei waren aber alle Mannschaften Nutznießer vom doppelten Staffel-Aus der favorisierten StG Rhede/Sonsbeck/Wesel. Dabei ist aber die Leistung der LG-Staffel mit Larissa Boom, Fenja Telger, Carla Weiser und Maike Schulenkorf umso höher zu werten, da das Staffeltraining bei der LG Rosendahl selten stattfindet.

 

Tagesbestweiten im Speerwurf (36,39 m) und im Kugelstoßen (12,02 m) erbrachte Jana Riermann, die am Abend zuvor noch ihren Abschluss von der Sekundarschule Legden Rosendahl gefeiert hatte, aber für die
Mannschaft unbedingt antreten wollte. Die besten Sprünge sind die kurz übergetretenen - so kamen die sehr guten Versuche von Larissa Boom nicht in die Wertung. Wichtige Punkte rettete so die erst 13-jährige Annika Schulze Kalthoff beim Weitsprung mit 4,14 Metern. Im Hochsprung hatte sie vorher im Dauerregen gute 1,44 Meter übersprungen. Mit 13,85 Sekunden über die 100 Meter hatte Larissa zuvor schon viele Punkte für das Team gesammelt.

Mit den Punkten der beiden starken 800-Meter-Läuferinnen Carla Weiser (2:32,10 min) und Laurine Chauveau (2:42,54 min) überholte das LG-Team in der letzten Disziplin auch noch die Mädels der LG Coesfeld und freute sich bei der Siegerehrung über den Pokal für den zweiten Platz. Laurine Chauveau nimmt als Austauschschülerin aus der Partnergemeinde Entrammes seit einigen Wochen am Training der LG Rosendahl als Sportlerin von SW Holtwick teil. Das Training drei Mal die Woche brachte ihr schon so einigen Muskelkater - aber auch viele neue Bekanntschaften. Mit 2:42,54 Minuten lief sie in ihrem ersten Wettkampf in Deutschland nahe an ihre persönliche Bestleistung von 2:40 Minuten heran.

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