Leichtathletik: Darfelderin holt Bronze bei den westfälischen Blockmehrkampfmeisterschaften in Rheine

Allgemeine Zeitung ROSENDAHL (pb). Die größten Leichtathletik-Mehrkampftalente maßen bei den westfälischen Blockmehrkampfmeisterschaften in Rheine ihre Kräfte - und Ricarda Hemsing mischte ganz vorne mit: Die 14-jährige Rosendahlerin gewann mit 2348 Punkte Bronze und darf sich zu den Besten ihrer Zunft zählen.

Bei den westfälischen Blockmehrkampfmeisterschaften in Rheine zeigte das Quartett (von links) Laura Schulenkorf, Henrike Weiser, Ricarda Hemsing und Kerstin Schulze Kalthoff tolle Leistungen.

 

Mit Laura Schulenkorf, Henrike Weiser, Kerstin Schulze Kalthoff ( alle W 15) und Ricarda Hemsing (W 14) hatten sich gleich vier junge Athletinnen für die Titelkämpfe qualifiziert. Letztgenannte gelang im Blockwettkampf Wurf ein ausgezeichneter Wettkampf. Über 100 Meter (13,66 sec.) und die Hürdendistanz (13,91 sec.) schaffte sie neue persönliche Bestleistungen. Im Kugelstoßen (9,84 m) blieb Ricarda ebenso wie im Diskuswurf jeweils knapp unter ihrer persönlichen Bestleistung. Die Freude beim Aushang der finalen Ergebnislisten mit Platz drei und Bronze war riesengroß. Jammerschade, dass die junge Darfelderin die Quali für die Deutschen Meisterschaften nur um die Winzigkeit von zwei Punkten verfehlte.

Einen guten Wettkampf lieferte auch Henrike Weiser im Block Sprint/Sprung ab. Im Sprint und Hürdenlauf gelangen der Holtwickerin neue persönliche Bestleistungen. Im Hochsprung scheiterte sie knapp an ihrer persönlichen Bestleistung von 1,52 Meter. Beim Speerwurf bekam sie allerdings durch starken Gegenwind Probleme. Mit 2345 Punkten erreichte sie Platz zwölf.

Zum ersten Mal nahm Kerstin Schulze Kalthoff an einer Westfalenmeisterschaft teil. Im Block Lauf verbesserte sie sowohl ihre Hürden- als auch ihre Sprintleistung. Federn lassen musste die Osterwickerin allerdings beim Weitsprung und dem ungeliebten Ballwurf. In ihrer Paradedisziplin, dem 2000-Meter-Lauf, überspurtete Kerstin auf der Zielgeraden alle vor ihr liegenden Athletinnen und lief als Erste durch das Ziel. Mit 7:34,52 min steigerte sie ihre persönliche Bestleistung um vier Sekunden und erlief sich so noch Platz acht in ihrer Altersklasse. Außer Spesen nix gewesen, so hieß es für Laura Schulenkorf, die nach dem 100-Meter-Lauf verletzungsbedingt den Wettkampf abbrechen musste.

 

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