• Allgmeine Zeitung ROSENDAHL/SIEGBURG (pb). Schnell wie nie war Kerstin Schulze Kalthoff bei den Deutschen Straßenmeisterschaften über zehn Kilometer in Siegburg. Dabei hatten es die vier Runden in sich. 900 Meter ging es in jeder Runde bergauf und am Ende wartete eine Kopfsteinpflasterpassage. Sicherlich kein gutes Pflaster für Bestzeiten.

    Aber bei Deutschen Meisterschaften geht es ja vornehmlich eher um die Platzierungen. Aber auch dafür muss natürlich eine schnelle Zeit her. Die 20-jährige Topläuferin der LG Rosendahl konnte erst nach einem schwierigen, mit vielen Überholmanövern gespickten Startkilometer ihr geplantes Tempo laufen. Bis Kilometer neun konnte Kerstin ihr Tempo gleichmäßig hochhalten.

    Aber der letzte Anstieg zum Ziel kostete dann doch noch einige Kraft und Zeit - trotzdem pulverisierte Kerstin ihre persönliche Bestzeit um über eine Minute. Nach 36:48 Minuten überquerte sie die Ziellinie und freute sich über die Top-Zeit und einen hervorragenden vierten Rang in der Juniorinnen-Klasse U23.

  • Der Rundkurs bei den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften rund um den Michaelsberg in Siegburg hatte es doch in sich. Stark profiliert und mit so einigen Kopfsteinpflasterpassagen war er eigentlich nicht so sehr für Bestzeiten geeignet. Aber bei Deutschen Meisterschaften geht es ja vornehmlich eher um die Platzierungen. Aber auch dafür muss natürlich eine schnelle Zeit her. Im Startgedränge musste Kerstindoch so einige Sekunden liegen lassen, da einige übermotivierten Läufer doch schnell die Bremse ziehen mussten und so zum Hindernis wurden für die schnelleren Läufer(innen). So waren einige riskante Überholmannöver auf dem ersten Kilometer zu bewältigen bevor Kerstin in ihrem anvisierten Streckentempo laufen konnte. Bis Kilometer neun konnte sie ihr Tempo gleichmäßig hochhalten. Aber der letzte Anstieg zum Ziel kostete dann doch noch einige Kraft und Zeit - trotzdem pulverisierte Kerstin ihre persönliche Bestzeit um über 1 Minute. Nach Brutto 36:48 min und Netto 36:40 Minuten überquerte sie die Ziellinie und freute sich über die Top-Zeit.

    Ihr Grinsen wurde noch breiter als in der Ergebnisliste der vierte Rang in der Juniorinnen-Klasse hinter ihrem Namen stand. Ihre Laufkolleginnen Berit Scheid (Bayer Leverkusen) und Sarah Schmitz (ASV Köln) erteilten ihr dann auch direkt  lachend ein Trainingsverbot für die Langstrecke, damit sie nicht auch über diese Strecke noch stärker wird. Doch Kerstin erteilte den Beiden direkt eine Absage und kündigte bereits weitere Langstreckenrennen für die kommende Wintersaison an.

    So kann die Wintersaison weitergehen. Direkt zum Auftakt sprang der vierte Platz bei den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften für Kerstin heraus.    

  • Allgemeine Zeitung Rosendahl/Berlin. Mit einem breiten Grinsen kam Kerstin Schulze Kalthoff aus dem Athletentunnel zurück von der Blauen Bahn des Olympiastadions. Ihr Traum von der Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in Berlin ist in diesem Jahr in Erfüllung gegangen. „Das war wahnsinnig toll, von so vielen Menschen angefeuert zu werden“, war sie begeistert von der Kulisse mit über 34 000 Zuschauern im Olympiastadion. 

  • Kerstin Schulze Kalthoff bei den Finals

     Streiflichter  Rosendahl / Berlin (fv). „Vor 35 000 Zuschauern im Olympiastadion zu laufen - das erlebt man nicht alle Tage", berichtet Kerstin Schulze Kalthoff von ihrem Wochenende bei den deutschen Meisterschaften der Leichtathleten in Berlin. Damit ging für die 20-Jährige ein Kindheitstraum in Erfüllung. „Es war gigantisch laut und das Publikum ist mega abgegangen das hat mich total gepusht." Sonntagabend ging die Osterwickerin beim 3000m-Hindernislauf an den Start und erreichte mit einer Zeit von 10:26,55 Minuten den 12. Platz und ihre neue persönliche Bestzeit.

    Nach Berlin reiste sie mit ihren beiden Trainern Ingo Röschenkemper und Robert Welp. Spätestens beim ersten Besuch im Stadion konnte sie es nicht mehr abwarten, endlich an den Start zu gehen. Mit einem breiten Grinsen kam sie aus dem Athletentunnel auf die blaue Bahn. „Klar ist man ein bisschen aufgeregt, aber auf der Bahn hat die Vorfreude überwogen",  sagt die Leichtathletin der LG Rosendahl. Trotzdem will sie sich weiter steigern: „Bei den letzten beiden Wassergräben bin ich fast baden gegangen das kann ich besser."

  • Mit einem breiten Grinsen kam Kerstin aus dem Athletentunnel zurück von der Blauen Bahn des Olympiastadions. Ihr Traum von der Teilnahme in Berlin ist in diesem Jahr in Erfüllung gegangen. "Das war wahnsinnig toll von so vielen Mensche angefeuert zu werden", war sie begeistert von der Kulisse von über 34.000 Zuschauern im Olympiastadion.Trotz neuer Bestzeit und Platz 12 haderte sie trotzdem ein wenig mit ihren beiden letzten Wassergräben. "Da bin ich fast untergegangen und habe viel Zeit verloren - Das kann ich viel besser", so ihre Kampfansage für das kommende Jahr. Jetzt folgen erst einmal ein paar Wochen Pause, Regeneration und dabei Praktikum für ihr Jura Studium.

    Wer den 3.000m Hindernislauf mit Kerstin noch einmal sehen will findet den Lauf beim ZDF n der Mediathek im 2. Leichathetikstream vom 4.8.! Bis ungefähr 1:21,00 vorspulen!

    Einlauf durch das Marathontor auf die berühmte "Blaue Bahn" im Olympiastdion

  • Athletinnen der LG bei Meisterschaften

    Allgemeine Zeitung ROSENDAHL/BREMEN/WATTENSCHEID/BOTTROP/ (pb). In drei Städten kämpften nahezu zeitgleich drei Top-Athletinnen der LG Rosendahl um nationale Ehren. Und das, wie fast immer in dieser Saison, mit großem Erfolg. Annika Schulze Kalthoff trat bei den Deutschen U16-Meisterschaften in Bremen, für die sie sich 14 Tage zuvor mit übersprungenen 1,66 Metern qualifizierte, gegen die besten Hochspringerinnen der Republik an. Callroom-Zelt, Athletenvorstellung, Athletenbändchen, Fernsehkameras: Die 15-jährige Rosendahlerin musste zahlreiche neue Eindrücke verarbeiten. Da verwunderte es nicht, dass sie sich hochgradig nervös gleich zwei Fehlversuche bei ihrer Anfangshöhe leistete. Die zweite Höhe von 1,57 Metern überquerte Annika im ersten Versuch. Aber irgendwie wollte die Kurve nicht passen - auch für die 1,61 Meter benötigte sie wieder alle drei Versuche. Die 1,65 Meter, einen Zentimeter unter Bestleistung, war an diesem Tag zu hoch und sie schied mit drei weiteren Springerinnen aus. Am Ende erreichte die junge Osterwickerin bei ihrem Meisterschaftsdebüt den neunten Platz. „Hätte ich nicht so viele Fehlversuche gemacht, wäre Platz fünf möglich gewesen", ärgerte sich die ehrgeizige Schülerin trotzdem.

    Dass Jana Riermann in den Wurf- und Stoßdisziplinen seit Jahren zu den besten Athletinnen des Landes gehört, bewies sie bei den Westfälischen Meisterschaften der weiblichen Jugend U20 in Wattenscheid erneut. Die 18-jährige Darfelderin gewann den Titel im Diskuswurf mit 33,77 Metern und wurde mit 11,46 Metern im Kugelstoßen Vizemeisterin.

    Bei den offenen NRW-Meisterschaften in Bottrop testete Kerstin Schulze Kalthoff gegen die Mittelstreckenspezialistinnen ihre Tempohärte in der „Unterdistanz". Bei windigem Wetter ging es vom Start aus flott los und Kerstin hielt das Tempo nach 200 Metern an der Spitze weiterhin hoch. Bis zur Zielgeraden lieferte sie sich packende Positionskämpfe mit Berit Scheid (TSV Bayer Leverkusen) und Jana Palmowski (SV Brackwede). Im Schlussspurt wehrte Kerstin dann noch den Angriff von Sarah Schmitz (ASV Köln) erfolgreich ab und überquerte als Drittplatzierte nach 4:32,12 Minuten die Ziellinie.



  • Viele neue Eindrücke hat Annika Schulze Kalthoff mitgenommen von ihren ersten Deutschen Meisterschaften in Bremen. Callroom-Zeit, Athletenvorstellung, Athletenbändchen - Alles schon mal bei der großen Schwester gesehen, nun aber musste sie da überall selber mit zurechtkommen. Kalte Winde am heutigen Sonntag in der Sportanlage Obervieland machten die Sache auch nicht einfacher. Mit viel Nervösität startete Annika in den Wettkampf und leistete sich gleich zwei Fehlversuche bei ihrer Anfangshöhe. Die zweite Höhe von 1,57m überquerte sie dann hoch und deutlich im ersten Versuch. Aber irgendwie wollte heute die Kurve nicht passen. Auch für die 1,61 benötigte sie wieder alle drei Versuche. 1,65 m - ein Zentimeter unter Bestleistung - war dann heute zu hoch und Annika schied mit 3 weiteren Springerinnen aus. Am Ende erreichte sie einen tollen neunten Platz bei ihrem ersten Auftritt bei Deutschen Meisterschaften. Trotzdem ärgerte sie sich sehr über ihre vielen Fehlversuche heute, ohne diese wäre sie sogar auf Platz sechs nach vorne gekommen. 

    Athletinnen-Vorstellung direkt vor dem Start des Wettkampfes

    Erster Anlauf zu Annikas Anfangshöhe von 1,52m.

  • Nach der Veröffentlichung der Startliste war klar: Heute ist eine Bronze-Medaille drin für Kerstin Schulze Kalthoff bei den Deutschen U23 Meisterschaften in Wetzlar. Auf der Laufbahn dann aber erst einmal eine unerfreuliche Überraschung. Das Stadion war schon sehr warm mit 24 Grad Lufttemperatur - Aber auf der Laufbahn war es noch viel heißer. Das würde eine echte Kraftanstrengung über die 12,5 Runden werden. Aber Kerstin ging trotzdem couragiert in die Spitze. Nach drei Runden waren die Favoritinnen weg und hinter ihr wurde die Lücke immer größer. So versuchte Kerstin alleine Runde um Runde das Tempo gleichmäßig hoch zu halten. Riesig war dann die Freude im Ziel, dass es zur ersten Medaille bei Deutschen Meisterschaften gereicht hat. Mit 17:25,42 Minuten verbesserte sie ihre persönliche Bestzeit um fast 60 Sekunden auf der von ihr selten gelaufenen Strecke. Nun geht es bald endlich weiter mit ihren geliebten Hindernissen.

     

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