Fotos 2020

Dichtes Läuferinnenfeld auf den ersten beiden Runden des 800m Lauf der W15.

Einen Tag nach den Westfälischen ging es auch für Lisa Kerkhoff in der Hallensaison 2020 los. Beim Läufertag in der Dortmunder Helmut Körnig Halle startete sie im 800m Lauf der weiblichen Jugend W15. Mit 2:34,28 min steigerte sie wieder ihre Bestzeit um weitere 3,5 Sekunden. Wenn es in der zweiten Runde nicht so viele Positionskämpfe gegeben hätte, wäre Lisa heute schon die Norm für die Westfälischen U16-Meisterschaften Anfang März gelaufen. So wird sie einen weiteren Angriff am 16.02. in Dortmund auf die Norm machen.

Auf der letzten Runde hatte sich das Läuferinnenfeld doch ziemlich weit auseinander gerissen und Lisa konnte frei zur ZIellinie sprinten.

Jana Riermann und Annika Schulze Kalthoff waren nicht ganz zufrieden mit ihren Leistungen bei den westfälischen Hallenmeisterschaften.

Da die westfälischen U20-Hallenmeisterschaften in Bielefeld abgesagt wurden, musste Jana Riermann im  Kugelstoßen bei den Frauen antreten. HIer gelang ihr im ersten Versuch ein guter Stoß auf 11,14m. Aber im Moment bekommt sie die Hüfte beim Angleiten nicht schnell genug nach vorne und so fehlt ein bisschen der Druck aus den Beinen in die 4-kg-Kugel. So gelang ihr in den Folgeversuchen keine bessere Weite und sie musste sich mit dem sechsten Rang in der Frauenkonkurrenz begnügen. Im inoffiziellen Ranking der U20 wäre dies die Vizemeisterschaft gewesen.

Nicht besser lief es für Annika Schulze Kalthoff, die mit einem neuen Anlauf, in ihrem ersten Jahr in der weiblichen Jugend U18, zu neuen Bestleistungen springen will. Leider fehlen ihr im Moment aber wegen des immer noch geschlossenen Stützpunkt in Münster die Trainingsmöglichkeiten, um den neuen Anlauf in Fleisch und Blut übergehen zu lassen. So schlichen sich wieder einige Unsauberkeiten in den Anlauf ein und Annika musste sich mit übersprungenen 1,56m und Rang fünf begnügen.

Für beide Athletinnen geht es am kommenden Samstag in der gleichen Halle in Dortmund direkt weiter mit den NRW-Meisterschaften der U20 und U18.

Alle Ergebnisse findet ihr hier: https://www.flvwdialog.de/daten/2020/ergebnisliste16900.pdf

Jana Riermann in ihrem fünften Versuch beim Kugelstoßen der Frauen.

Völlig problemlos nahm Annika noch die Anfangshöhe von 1,46 m.

Ehrung der Aufrechten, die bei 6 Grad trotzdem bis zu Siegerehrung der schnellsten Läuferinnen und Läufer der Mittelstrecke ausharrten.

In Vorbereitung auf die Deutschen Crossmeisterschaften Anfang März in Sindelfingen ging es in diesem Jahr für Kerstin Schulze Kalthoff wieder einmal ganz weit in den Osten des Münsterlandes zum Crosslauf nach Oelde-Stromberg. Kerstin ist ganz begeistert von der Strecke am Stromberger Freibad mit vielen Tempowechseln, starken Steigungen und langen Gefällestrecken, die Mut, Kraft und Aufmerksamkeit verlangt. Mit 140 Höhenmetern auf der 4.100m langen Mittelstrecke gehört diese Strecke mit Sicherheit zu den schwierigsten in ganz Westfalen. Vor zwei lieferte sie sich hier mit Klara Koppe einen heißten Fight und drückte den Streckenrekord der Frauen auf 16:11 Minuten.

Ziel war natürlich ganz klar die Verbesserung ihres eigenen Streckenrekordes und so ging Kerstin auch klar das Tempo der Männerspitze vom Start im Wiesenteil der Strecke mit und blieb während des gesamten Rennen auch ganz vorne im Feld. Nach 15:57 Minuten überquerte sie als Gesamtsechste und Frauensiegerin die Ziellinie und freute sich den Streckenrekord auf unter 16 Minuten drücken zu können.

Mit 16, 18 gar 23 Prozent waren die Steigungen auf der Strecke ausgezeichnet und kosteten viel Kraft. 

Am Ende der beiden Runden ging es rund um einen Spielplatz und dann nur noch bergab zur Zeitnahme.

Nur Platz fünf und nur 1,54 m gab es für Annika Schulze Kalthoff zum Saisonauftakt.

Keinen guten Einstand in die Hallensaison 2020 erwischte heute Annika Schulze Kalthoff. Beim alljährlichen Hochsprungmeeting in Clarholz reichte es heute nur für übersprungene 1,54m. Die Anfangshöhe von 1,49m überquerte sie noch sehr deutlich. Aber auch hier merkte sie schon, dass sie mit ihrem Anlauf viel zu nahe an die Latte kam. Die drei Versuche über die 1,59m waren dann alle zu dicht dran und so riss sie diese Höhe dreimal denkbar knapp. Durch die ausgefallenen Trainingsmöglichkeiten im Münsteraner Stützpunkt fehlen Annika im Moment einfach die Sprünge aus dem kompletten Anlauf, die für die Sicherheit und das Gefühl für ihre höhere Anlaufgeschwindigkeit nötig sind.

 

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