Die erfolgreichen Rosendahler U14-Ahtlet*innen v.l.n.r Josephine und Antonia Hambrügge, Enna Thiering, Louis und Vincent Hering.
Die erfolgreichen Rosendahler U14-Ahtlet*innen v.l.n.r Josephine und Antonia Hambrügge, Enna Thiering, Louis und Vincent Hering.

Ein erfolgreiches Wochenende konnten die LG Athet*innen in Havixbeck bei den diesjährigen Bezirksmeisterschaften feiern. Mit gleich sechs Titeln und zahlreichen Bestleistungen waren die Rosendahler Leichtathlet*innen erfolgreich wie schon lange nicht mehr. Einen besonderen „Sahnetag“ erwischte diesmal Vincent Hering, der in allen seinen vier Einzelstarts eine persönliche Bestleistung erringen konnte. Diese reichten gleich dreimal (75m, Hochsprung, Weitsprung) auch zum Titel. Nur im 60m-Hürdenlauf musste er sich seinem Zwillings-Bruder Louis mit 4-Hundertstel und 10,59 Sekunden geschlagen geben. Besonders stark waren die beiden im Hochsprung, wo Vincent seine Bestleistung auf 1,52 m schrauben konnte und Louis Rang zwei bei den Jungen M12 mit 1,43 m belegte.

Alle Ergebnisse:https://ergebnisse.leichtathletik.de/Competitions/Resultoverview/19113

Knapper Zieleinlauf über die 60m-Hürden. Louis fängt seinen Bruder Vincent noch knapp ab.
Knapper Zieleinlauf über die 60m-Hürden. Louis (links) fängt seinen Bruder Vincent noch knapp ab.

Nicht ganz so hoch ging es für Enna Thiering diesmal. Mit 1,39m erreichte sie die Vizemeisterschaft bei den Mädchen W12. Sie zeigte sich aber stark verbessert über die 75m (Platz 2 im B-Finale) und die 60m-Hürden (Platz 4), wo sie jeweils Bestzeit rannte. Damit hat sie nun gute Grundlagen für die westfälischen U14-Blockwettkampfmeisterschaften Ende Mai in Paderborn gezeigt.

Anlauf auf 1,39m für Enna Thiering.
Anlauf auf 1,39m für Enna Thiering.

Einen guten Auftakt hatte am Samstag auch Antonia Hambrügge, die in der ersten Disziplin des Tages im Weitsprung der Mädchen W12 mit 4,39m fast ihre Bestleistung einstellte und hiermit die Vizemeisterschaft gewann. Leider lief es im Hochsprung diesmal überhaupt nicht und ohne gültigen Versuch war ihre Enttäuschung doch riesengroß. Ihre Zwillingsschwester Josephine freute sich derweil den ganzen Tag auf das abschließende Kugelstoßen. Im Training lief es sehr gut und so wollte sich auch im Wettkampf eine neue persönliche Bestleistung abliefern. Mit 6,07 m übertraf sie im ersten Durchgang gleich ihre alte Bestleistung deutlich und mit weitern Stößen knapp an die 6m sicherte sie sich ihre erste Münsterlandmeisterschaft im Kugelstoßen der Mädchen W12.

Guter Sprung von Antonia Hambrügge
Guter Sprung von Antonia Hambrügge
Volle Konzentration auf den Stoß bei Josephine Hambrügge
Volle Konzentration auf den Stoß bei Josephine Hambrügge

Marja Thiering erlebte einen Schreckmoment im 80m-Hürdenlauf der weiblichen Jugend W15. Sie musste im letzten Moment vor der letzten Hürde das Bein wechseln und kam damit hinter der Hürde ins Straucheln und stolperte so mehr als sie lief über die Ziellinie und konnte so gerade noch einen Sturz vermeiden. Im Hochsprung geht es langsam wieder aufwärts mit einer sauberen Serie erreichte sie hier Rang drei.

Ergebnisse zweiter Tag Münsterlandmeisterschaften

Der zweite Tag startete für die beiden Rosendahler Athletinnen Annika Schulze Kalthoff und Marja Thiering mit dem Dreisprung. Wegen einiger Fußschmerzen ging Annika diesmal auf Nummer sicher und wählte das 7m-Brett als Absprungbrett aus. Von diesem Brett hat sie dann doch mehr Sicherheit bei ihren Sprüngen, allerdings fehlt hier dann auch ein wenig der Kick, die Sprünge wirklich ziehen zu müssen, um die Sandgrube zu erreichen. In ihrem zweiten Wettkampf kam sie hier nun mit 9,38 m auf den vierten Platz der Frauenwertung. Auch für Marja ging es in ihren zweiten Wettkampf darum Sicherheit zu gewinnen. Mit 8,75 m im sechsten Durchgang sicherte sie sich den Titel der Münsterlandmeisterin in der Klasse der weiblichen Jugend W15.

Diesmal  sprang Annika  "nur" vom 7m-Brett
Diesmal sprang Annika "nur" vom 7m-Brett
Gleiches Bild bei Marja Thiering bei ihrem zweiten Versuch im Dreisprung
Gleiches Bild bei Marja Thiering bei ihrem zweiten Versuch im Dreisprung

Dann startete für Annika ein Wartemarathon. Durch größere Teilnehmerfelder und einigen Fehlentscheidungen in der Zeitplangestaltung gab es größere Verschiebungen so, dass die Frauen 2 Stunden länger auf den Start ihrer Disziplin warten mussten. Mit einem verkürzten Anlauf aber guten Armzug konnte Annika hier mit 29,04 m den dritten Platz in der Frauenwertung ergattern, obwohl sie nur noch gelegentlich den Speer im Training in die Hand nimmt.

Kurzer Anlauf viel Armzug bei Annika heute im Speerwurf der Frauen
Kurzer Anlauf viel Armzug bei Annika heute im Speerwurf der Frauen