Schwierige Bedingungen gab es bei Westfälischen U14-Meisterschaften in Menden. Dauerregen während des größten Teils des Wettkampfstages machte allen Athlet*innen größere Probleme. Der angekündigte Nieselregen steigerte sich zu einem Dauerregen, der allen Beteiligten viel Kraft abverlangte. Davon gänzlich unbeeindruckt sprang am Morgen Louis im Stabhochsprung von einer neuen Bestleistung zur weiteren Bestleistung. Mit übersprungenen 2,70 m gewann er das Springen der männlichen Jugend U14. Vor seinem ersten Sprung musste er noch im Hürdenlaufvorlauf die Endlaufteilnahme sichern und direkt nach dem Ende ging es wieder an den Hürdenstart zum Finale im strömenden Regen. Hier setzte er sich mit 10,55 Sekunden knapp gegen Tom Ochs vom TV Wattenscheid durch.
Währenddessen war sein Zwillingsbruder Vincent beim Weitsprung aktiv. Gleich im ersten Versuch haute er einen guten Versuch mit 4,89 m raus, den im Mendener Regen kein Konkurrent mehr toppen konnte. Auch im Hochsprung gelang Vincent mit viel Willenskraft der Sieg auf der pitschnassen Hochsprungmatte, als er im dritten Versuch die 1,39 m meisterte und Anton Nowak vom SuS Oberaden und Thees Frohne von der Warendorfer Sportunion auf die Plätze zwei und drei verwies.
In ihren dritten Disziplinen sprang für Louis dann noch der Bronzerang über die 75m in 10,44 Sekunden und am Ende eines langen Wettkampfstages Platz sieben für Vincent im Speerwurf der M12 heraus.
Zwei neue persönliche Bestleistungen konnte auch Josephine Hambrügge auf ihrer Habenseite verbuchen. Mit 6,38 m im Kugelstoßen der Mädchen W12 holte sie sich den neunten Rang. Mit 17,11 m im Diskuswurf gelang ihr der Sprung in den Endkampf. Mit ihren ungültigen Versuchen hätte sie hier noch einen großen Sprung nach vorne in der Wertung machen können.
Nicht ganz so wie gewollt, lief es bei ihrer Zwillingsschwester Antonia. In den Probesprüngen traf sie noch perfekt das Absprungbrett im Weitsprung der Mädchen W12. Im Wettkampf nahm ihr der kühle Regen und Wind dann doch ziemlich den Schwung und sie verpasste das Brett um deutliche 20 – 30 Zentimeter. So sprang dann nur Platz sechs mit 4,29 m für sie heraus.
Im Hürdenlauf der Mädchen W12 lief es für Enna Thiering eigentlich ganz ordentlich. Mit 11,65 Sekunden verpasste sie die Endläufe nur knapp. Im Hochsprung hadert sie im Moment ein wenig mit der Technik. Die Anläufe sind gut – aber die Sprünge gehen eher nach hinten zur Matte als erst einmal zur Matte. Mit ein paar technischen Korrekturen sollte bald mehr als der 10. Platz für sie herausspringen.
Alle Ergebnisse: https://ergebnisse.leichtathletik.de/Competitions/CurrentList/1070962/20800