Rosendahl (pb). Nicht nur das sonnige Wetter sorgte bei den 41. Rosendahler Leichtathletikmeisterschaften für super Laune beim Leichtathletiknachwuchs und den zahlreich erschienenen Eltern und Freunde. Diese sparten angesichts der teilweisen sehr guten Leistungen auf der Laufbahn, beim Weit- und Hochsprung sowie mit dem Schlagball nicht mit Beifall und lautstarker Anfeuerung.
Viel Lob gab es für das von Johanna Wiggers eingesetzte Kampfrichter- und Helferteam, das nahezu perfekt funktionierte und für einen entspannten Nachmittag sorgte. Wie im Vorjahr kämpften rund 80 Athletinnen und Athleten der Jahrgänge 2019 bis 2014 mit leidenschaftlichem Einsatz um die Medaillen und Urkunden. Der führte beim ersten Sprint des jüngsten Jahrganges dazu, dass das komplette Starterfeld nach 30 Metern im Ziel nicht stoppte, sondern gleich die ganze Stadionrunde im Höchsttempo trotz Stoppversuche per Lautsprecher absolvierte.
Auch in diesem Jahr bestätigten die Rosendahler Meisterschaften sich als Talentbrunnen. Mit drei bzw. vier gewonnenen Titeln dominierten bei den Mädchen Pauline Müther (Schwarz-Weiß Holtwick), W9, Mailin Pöpping (Westfalia Osterwick), W10, Lena Terwei (Schwarz-Weiß Holtwick), W 11, Antonia Hambrügge, W12, ihre Jahrgänge. Bei den Jungen sammelten Lio Thien Mariß (Schwarz-Weiß Holtwick), M7, Philipp Wernsmann (Westfalia Osterwick), M10, sowie die Zwillinge Vincent und Louis Hering (Turo Darfeld), M12, reichlich Edelmetall.
Louis krönte seine mit vier gewonnenen Westfalenmeisterschaften (wie auch sein Bruder) überaus erfolgreiche Saison mit einem neuen unerwarteten Rosendahler Hochsprungrekord von 1,55 Meter. Diesen hatte seit 1987 Jens Krechting inne. Ebenfalls einen neuen Rosendahler Rekord erzielte Laura Nowaczkowski (Turo Darfeld), W7. Sie siegte im 30 Metersprint in 6,2 Sekunden.
Für ihre herausragenden Leistungen werden Louis und Laura mit dem Preis der Gemeinde Rosendahl für die beste weibliche und beste männliche Leistung ausgezeichnet werden.